Auszug aus dem "Spiegel" 11.04.2005: "Wie weinen Krokodile":
>>Seit der Pisa-Studie ist klar: Schon von klein an gilt es, Kindern Wissen zu vermitteln. Inzwischen haben die meisten Bundesländer Bildungspläne für Kindergärten erstellt - doch überall fehlen Mittel, die hehren Ziele umzusetzen. Unterstützt von privaten Initiativen, helfen viele Kitas sich selbst...
...Schuld am Vorstoß der Bildungsbeamten in die Kindergärten der Republik ist die OECD-Studie Pisa. Die hat ergeben, dass, wer in die Vorschule gegangen ist, noch als 15-Jähriger bei Leistungstests merklich besser abschneidet als jene ohne diese Form der Frühförderung. Wenn Hänschen also nicht lernt, spürt Hans dieses Versäumnis selbst nach acht bis zehn weiteren Schuljahren noch...
...Sollen fortan also schon Kleinkinder brav an Tischen sitzen und auf Tafeln starren, wo Kita-Lehrerinnen 1+1=2 hinmalen? Das dann doch nicht: Mit schulischen Curricula haben die neuen Kita-Bildungspläne wenig gemein. Niemand will Wissen in die Jüngsten pressen. Vielmehr ist den Pädagogen daran gelegen, den kindlichen Forscherdrang spielerisch herauszufordern, Werte sollen den Kinder nahe gebracht werden. Und vor allem geht es darum, dass die Kleinen schon vor der Schule das Lernen lernen...<<
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